In der Berliner Schattenwelt formiert sich ein Verein, der jahrelang der Muslimbruderschaft zugeordnet wurde, um erneut aufzuleben. Das islamische Kulturzentrum „Teiba e.V.“ kauft eine millionenschwere Immobilie und sammelt in wenigen Wochen hunderttausende Euro an Spenden über die sozialen Medien. Trotz jahrelanger Erwähnungen in Verfassungsschutzberichten scheint es, als würden die Sicherheitsbehörden untätig bleiben. Vielmehr noch: Der Berliner Senat förderte den Verein, und auch Hinweise auf Verbindungen zur SPD gibt es.
Logo des Kulturzentrums Teiba
In Berlin-Spandau entsteht ein neues islamisches Zentrum: Der Verein Teiba e.V. hat ein Grundstück erworben und wirbt intensiv um Spenden für die Erweiterung einer Moschee. Innerhalb weniger Wochen wurden bereits Hunderttausende Euro gesammelt – trotz langjähriger Verbindungen des Vereins zu islamistischen Netzwerken, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurden.
Ein Video des Vorsitzenden des Kulturzentrums, Ferid Heider, zum Spendenaufruf für die Moschee:
Das geplante Kultur- und Moscheezentrum soll auf einem 3.095 Quadratmeter großen Grundstück am Brunsbütteler Damm 108 in Berlin-Spandau errichtet werden. Bis Mitte 2026 will der Verein dafür insgesamt 2,9 Millionen Euro aufbringen. Geplant ist zusätzlich eine deutliche Erweiterung der Aktivitäten: Neben großzügigen Gebetsräumen sollen auch Bildungsangebote geschaffen und Gemeinschaftstreffen organisiert werden. Bislang nutzt Teiba e.V. eine kleine Moschee für die Gebete, doch das neue Objekt soll ein eigenständiges Zentrum werden, das als „offener Ort der Vielfalt und des Miteinanders“ beworben wird.
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