In der Schweizer Grenzstadt Genf haben Tausende gegen den G7-Gipfel in Frankreich demonstriert. Der Protest richtete sich vor allem gegen den Kapitalismus. Gut 7.000 Sicherheitskräfte hatten bis zu 50.000 Demonstranten auf der Schweizer Seite des Genfersees erwartet. Am Nachmittag brennt ein Auto. Die Polizei setzt Tränengas ein.
Das Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und den USA beginnt an diesem Montag in Évian auf der französischen Uferseite. Die Stadt liegt rund 50 Kilometer entfernt, aber Frankreich wollte nach Angaben der Genfer Stadtregierung keine Proteste dulden. Deshalb meldeten die Organisatoren die Demonstration in Genf unter dem Motto „No G7“ an. Die Veranstalter sprachen am späten Nachmittag von „zehntausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern“.
Ein Tesla wurde in Brand gesetzt.
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