Der Tatort schaut ins Saarland: Banden, Blutrache und das ewige Böse

vor 5 Monaten

Der Tatort schaut ins Saarland: Banden, Blutrache und das ewige Böse
Bildquelle: Tichys Einblick

Mit dem x-ten bösen Dorf versucht sich die Sendeanstalt an einem weiteren Zerrbild der Landbevölkerung, die sich auf einer mittelalterlich anmutenden Bühne gegenseitig an die Gurgel gehen darf.

Eine Welt der Orcs und Scheusale, wie sie in der Vorstellung der Drehbuchautorinnen (Kim Zimmermann und Daniela Baumgärtl) im ländlichen Saarland einfach existieren muss: „Während sich die Gewaltspirale im Dorf unaufhaltsam dreht und die Ermittler immer tiefer in ein Netz aus Schuld, Rache und unterdrückten Wahrheiten geraten, stellt sich eine letzte Frage: Ist das Böse wirklich in einem Einzelnen zu finden – oder hat es längst Besitz von ganz Hohenweiler ergriffen?“ – aus der ARD-Zusammenfassung.

Die Monster seien „ein Spiegel der Gesellschaft“ raunt die Website des Saarländischen Rundfunks.

Filmzitat: „Der Hass hält die Leute hier am Laufen, besser als jedes Kohlekraftwerk. Und deshalb wird er in stolzer Tradition von Generation zu Generation weitergegeben.“

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