Strafunmündige Täter: Vergewaltiger, Totschläger, Erpresser

vor 12 Monaten

Strafunmündige Täter: Vergewaltiger, Totschläger, Erpresser
Bildquelle: Tichys Einblick

Manche Eltern schlagen sich damit herum, dass ihre Kinder in der Schule schlechte Noten schreiben oder sich vehement weigern, die Geschirrspülmaschine auszuräumen. Und dann gibt es Kinder, die andere Minderjährige derart schwer vergewaltigen oder sexuell nötigen, dass die Opfer in Einzelfällen sogar an den Folgen sterben. Letztes Jahr wurden 156 Kinder unter 14 Jahren verdächtigt, Taten in diesem Deliktbereich verübt zu haben, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervorgeht. Das sind 36 Kinder mehr als noch im Vorjahr – ein Anstieg um 30 Prozent.

Und die Taten, die diese etwa 102.000 strafunmündigen Kinder begangen haben, sind teilweise erschreckend, wie einige Fallbeispiele aus dem letzten Jahr zeigen:

Das sind längst nicht alle Fälle von Diebstählen, Banden-Kriminalität und Gewaltstraftaten von nicht strafmündigen Kindern. Immerhin verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik für das vergangene Jahr allein im Deliktbereich „Gewaltkriminalität“ fast 14.000 mutmaßliche Täter unter 14 Jahren – rund 1.400 mehr als noch 2023. Hinzu kommen mehr als 12.000 Tatverdächtige im Bereich „gefährliche und schwere Körperverletzung“, ein Plus von ebenfalls rund 1.400. Auch bei „einfacher vorsätzlicher Körperverletzung“ sind 2024 mehr Kinder verdächtigt worden als im Jahr zuvor.

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