Steht ein israelischer Angriff auf den Iran kurz bevor? USA ziehen Botschaftspersonal ab

vor etwa 1 Jahr

Steht ein israelischer Angriff auf den Iran kurz bevor? USA ziehen Botschaftspersonal ab
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Der Nachrichtensender CBS berichtet, dass US-Beamten mitgeteilt worden sei, dass Israel bereit sei, eine militärische Operation im Iran zu starten. Die Regierung der USA hat Regierungsbeamte, die nicht dringend benötigt werden, angewiesen, aufgrund der „erhöhten regionalen Spannungen“ den Irak zu verlassen. Mehreren US-Medien zufolge befürchtet die US-Regierung, dass der Iran nach einem israelischen Angriff Vergeltungsschläge gegen bestimmte amerikanische Standorte im benachbarten Irak durchführen würde. Das US-Verteidigungsministerium hat Familienangehörigen von Soldaten entsprechend dieser Einschätzung auch die Abreise aus dem Nahen Osten gestattet. Von israelischer Seite gibt es derzeit noch keine Aussagen bezüglich einer bevorstehenden militärischen Operation gegen den Iran.

US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch vor Reportern in Washington, D.C. ebenfalls davon gesprochen, dass der Iran „ein gefährlicher Ort“ sein könnte. „Wir werden sehen, was passiert“, so Trump weiter. „Der Iran darf keine Atomwaffe haben, wir werden das nicht zulassen“, hieß es dann von Trump an anderer Stelle noch einmal weiter. Die Regierung von Trump strebte bereits seit Wochen ein Abkommen mit dem iranischen Regime an, um dessen Atomprogramm einzuschränken. Bis jetzt ohne Erfolg, diese Woche sollten eigentlich weitere Gespräche zwischen dem US-Gesandten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, und der iranischen Regierung im Oman stattfinden. Es wäre bereits die sechste Gesprächsrunde. Laut Axios ist ein Stattfinden dieses Treffens allerdings unwahrscheinlich.

„Ein nuklear bewaffneter Iran stellt eine existenzielle Bedrohung für Israel dar – und er ist auch eine existenzielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten“, hieß es von Witkoff zuletzt selbst. „Wir müssen entschlossen zusammenstehen, damit der Iran nicht nuklear wird – egal, was es kostet, dies zu verhindern“, so Witkoff weiter.

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