Von der spirituellen Obdachlosigkeit zur göttlichen Herkunft, Unterkunft und Zukunft

vor 26 Tagen

Von der spirituellen Obdachlosigkeit zur göttlichen Herkunft, Unterkunft und Zukunft
Bildquelle: Tichys Einblick

Ein Obdachloser hat keine echte Unterkunft. An warmen und trockenen Tagen mag das ein durchaus abenteuerliches Lebensmodell sein. In unserem Altenheim hatten wir einen ehemaligen Obdachlosen. An schönen Sommertagen war er über Nacht immer mal wieder weg, irgendwo draußen auf der Straße bei seinen alten Kumpels.

Aber an kalten und regnerischen Tagen oder bei 40 Grad im Schatten ist Obdachlosigkeit ein hammerhartes Los mit katastrophalen Folgen. Obdachlose helfen sich mit primitiv zusammengebastelten Notbehausungen. Es gibt Zustände, die lassen sich ohne Drogen kaum ertragen. Jedes Jahr Obdachlosigkeit geht auf Kosten der gesundheitlichen Substanz und senkt die erwartbare Lebenszeit um zwei bis drei Jahre.

Auch die spirituelle Obdachlosigkeit hat es in sich: Der Mensch als bloßes Zufallsprodukt der Evolution verliert seine sinnvolle Herkunft. Der Mensch ohne den christlichen Gott verliert seine feste Burg der Geborgenheit. Und der Mensch in einem konsequenten Diesseitsdenken verliert die Ewigkeit.

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