CDU-Fraktionschef Jens Spahn hat sich am Sonntag im ZDF auf die Frage nach einem möglichen WM-Boykott bedeckt gehalten.
In der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ wollte die Moderatorin von Spahn wissen: „Der außenpolitische Sprecher Ihrer Fraktion, der hat im Zuge des Grönland-Streits ein Boykott der WM in die Debatte eingebracht, die ja in den USA auch stattfinden soll. Gestern hat der DFB-Vizepräsident gesagt, er ist auch dafür. Jetzt bekennen Sie sich mal: Ja oder Nein, WM-Boykott dieses Jahr?“
Spahn entgegnete: „Das ist nichts, was wir jetzt entscheiden müssen. Sport ist erstmal Sport. Entscheidend ist, wie die Dinge sich weiterentwickeln. Dass die Debatten jetzt wieder sind, wie sie vorletzte Woche waren, dass wird ja nicht passieren. Das ist wie in einer Beziehung, in einer Ehe. Wenn Drohungen mal so offen auf dem Tisch waren, vor aller Öffentlichkeit ausgetragen wurden, dann geht es ja am nächsten Tag nicht so weiter als wäre nichts gewesen.“
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