Sie nennen es „weitgehend friedlich“: Die wahre Silvester-Bilanz

vor mehr als 1 Jahr

Sie nennen es „weitgehend friedlich“: Die wahre Silvester-Bilanz
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„Meistens friedlich – aber auch Tote und Angriffe“ – schreibt etwa die Tagesschau über die Silvesternacht in Deutschland. Doch auch Medien wie Zeit, Süddeutsche und WAZ nennen die Nacht „weitgehend friedlich“. Als wolle man nicht zu sehr mit der Realität ins Haus fallen. Die Wahrheit ist: Tausende Einsätze, importierter Pyro-Krieg, mindestens fünf Tote durch Unfälle mit Böllern und heftige Angriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungskräfte.

Darunter ein besonders dramatischer Fall in Berlin: In Prenzlauer Berg wurde ein Beamter von einem mutmaßlich illegalen Feuerwerkskörper getroffen. Laut Tagesspiegel habe der Verdacht bestanden, dass lebenswichtige Blutgefäße getroffen worden seien. Der Polizist musste in einer Klinik notoperiert werden, um ein Verbluten zu verhindern.

Silvester in Deutschland war alles andere als „friedlich“!

In Deutschlands Großstädten brannte und knallte es unentwegt. Unzählige junge Männer verfeuerten im Schutz der Dunkelheit massenhaft Raketen und Böller. Viele Gruppen befeuerten sich gegenseitig, aber vor allem die Einsatzkräfte.

Jochen Kopelke, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sagte an Neujahr den Zeitungen der Funke Mediengruppe: „Ich ertrage dieses Macho-Verhalten auf den Straßen und in den sozialen Medien nicht mehr.“ Immer wieder gebe es junge Männer aus sozialen Brennpunkten, die meinten, sie beherrschten die Straße. Mit Blick auf die Attacken gegen Polizisten und Feuerwehrleute forderte Kopelke schnelle Konsequenzen für die Angreifer: „In Leipzig, München, Köln und Hamburg wurden wir gezielt beschossen und verletzt. Das muss schnelle und spürbare Konsequenzen für die Täter und spürbare Auswirkungen auch in die linksextremistische Szene haben.“

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