Eigentlich sollte die Premiere des selbstfahrenden E-Busses im schwedischen Göteborg reibungslos verlaufen. Es dauerte jedoch kaum länger als eine Stunde, bis das autonom fahrende Fahrzeug samt Passagieren mit einer Straßenbahn kollidierte, wie der schwedische Staatssender SVT berichtet. Verletzte habe es keine gegeben, wie der Verkehrsverbund Västtrafik mitteilte. Das Projekt scheiterte jedoch vorerst.
Das Resultat fiel für die Schirmherren des Projekts ernüchternd aus. Monatelang ließen das norwegische Busunternehmen Vy Buss und Västtrafik das autonom fahrende e-ATAK-Modell durch die Innenstadt Göteborgs fahren – damals noch ohne Fahrgäste.
Ende Mai war es nun endlich so weit, und der autonom fahrende Linienbus transportierte bei seiner Jungfernfahrt am Montag mehrere Västtrafik-Mitarbeiter. Zudem war ein regulärer Fahrgast an Bord. Nach rund einer Stunde soll der Bus am Kapellplatsen, einem zentral gelegenen Ort, dann plötzlich abgebremst haben und von einer Straßenbahn von hinten gerammt worden sein. Der Bereich musste für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden. Erst gegen Mittag gab die Verkehrsgesellschaft bekannt, dass der Verkehr wieder fließt.
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