Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz stattete dem britischen Politpodcast „The Rest Is Politics“ einen Besuch ab. Dabei kam er in dem rund einstündigen Gespräch auch auf die AfD zu sprechen. Er übte scharfe Kritik an der Partei, erklärte jedoch zu Beginn, dass er sich nicht an jeder einzelnen politischen Ausrichtung der Partei störe; vielmehr habe er ein Problem mit der grundlegenden antidemokratischen Tendenz der AfD, so der Altkanzler.
„Die wichtigste Kritik, die ich an der AfD habe, betrifft nicht die politische Position zu dem einen oder anderen Thema – das ist in einer Demokratie offen für Debatte. Meine Kritik ist viel grundsätzlicher. Sie haben eine sehr klare Vorstellung davon, was das ‚Wir‘ unserer Nation ausmacht. Und dieses ‚Wir‘ schließt eine Menge Menschen aus, die deutsche Staatsbürger sind. Sie schließen sie davon aus, zur Nation zu gehören“, erklärte Scholz.
Der Moderator Alastair Campbell fragte daraufhin bei Scholz nach, ob er dadurch nicht das Gleiche bei der AfD mache, wenn er sie aktiv aus der Regierung ausschließen möchte. Scholz antwortete, dass sich eine Partei in einer Demokratie auch für die Demokratie aussprechen müsse. „Und Demokratie ist Pluralismus. Das heißt, man darf Menschen nicht aus unserem gemeinsamen ‚Wir‘ als Bürger ausschließen.“
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










