Berlin plant, die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung in der gymnasialen Oberstufe nicht länger verpflichtend zu unterrichten. Künftig sollen Berliner Schüler ihr Abitur auch ablegen können, ohne sich mit der SED-Diktatur, der Berliner Mauer oder der Teilung Deutschlands auseinandergesetzt zu haben.
Das geht aus Plänen der Berliner Schulverwaltung hervor, über die die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Demnach sollen in der Oberstufe nur noch zwei Themen verbindlich vorgegeben werden: Revolutionen im ersten Halbjahr sowie der Nationalsozialismus im zweiten Halbjahr. Die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung sowie das Thema Erinnerungskultur wären lediglich noch Wahlthemen im dritten und vierten Halbjahr.
Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU)
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