Tiefer kann die Merz-CDU nicht mehr sinken: In Thüringen hat sich die Union endgültig zum Hampelmann der radikalen Linken gemacht. Die Wahl von Mario Voigt zum Ministerpräsidenten mit Hilfe von Stimmen der Kommunisten ist der letzte Beweis: Machtgier geht bei der Merz-CDU vor Verantwortung und Wählerwille!
Links schwenkt – Marsch: In der Merz-CDU wächst zusammen, was zusammengehört: Der CDU-Landesvorsitzende Mario Voigt ist zum neuen Thüringer Ministerpräsidenten gewählt worden – mutmaßlich mit Stimmen der Kommunisten! Der 47-Jährige erhielt im ersten Wahlgang im Landtag in Erfurt die absolute Mehrheit, obwohl seine Koalition aus CDU, BSW und SPD keine eigene Mehrheit hat.
Möglich wurde das, weil Deutschlands erste sogenannte Brombeer-Koalition vor der Landtagssitzung eine Vereinbarung mit der Linken getroffen hatte, die den Kommunisten erheblichen Einfluss auch auf die künftige Landespolitik sichert.
Bei der Wahl des Ministerpräsidenten stimmten am Donnerstag (12. Dezember) bereits im ersten Wahlgang 51 Abgeordnete für Voigt, 33 gegen ihn, vier Abgeordnete enthielten sich. Voigt brauchte mindestens 45 Ja-Stimmen. Seine Brombeer-Koalition verfügt im Landtag über 44 der 88 Sitze.
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