Als Steven Spielbergs „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ 1977 in den USA und im Folgejahr in Deutschland in die Kinos kam, war die Welt noch eine andere. UFOs galten als ein Thema für Verschwörungstheoretiker, Hillbillys, die vielleicht abends ein wenig zu viel vom selbstgebrannten Whiskey konsumiert hatten. Nun legt Spielberg mit „Disclosure Day“ ein weiteres Mal nach und trifft auf ein Publikum, das die Existenz außerirdischen Lebens nicht mehr ganz so abwegig findet.
Inzwischen melden sich hochrangige Generäle und ehemalige Piloten der Air Force zu Wort, die von Begegnungen mit unidentifizierten Flugobjekten berichten, deren Flugbahnen und Geschwindigkeit sich mit unseren heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht erklären lassen. Der US-Komiker und politische Kommentator Bill Maher widmete dem Phänomen ein Segment, das nicht nur auf Lacher abzielte, sondern auch ernste Fragen enthielt. Und US-Präsident Donald Trump gab erst im Mai zahlreiche Dokumente frei, die bislang als Top-Secret eingestuft worden waren und belegen, dass diese ungewöhnlichen Phänomene schon seit Jahren von höchsten Regierungskreisen sehr ernst genommen werden.
Und warum auch nicht? Dass das Universum unendlich ist und ständig expandiert, gilt als wissenschaftlich bewiesen. Also wird es irgendwo intelligentes Leben geben. Und vielleicht auch einen, bei dem ein ehemaliger Baulöwe und Reality-TV-Star zum Präsidenten der mächtigsten Nation wird. Ach so, das sind ja wir …
In diese Gemengelage platzt nun „Disclosure Day“, Spielbergs zweite ernste filmische Beschäftigung mit UFOs, die man inzwischen übrigens UAPs – Unidentified Aerial Phenomena – nennt. Und bei dem es sich um den am meisten erwarteten Film des Jahres 2026 handeln dürfte.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










