Digitale Regulierung: EU bremst Fortschritt im KI-Sektor aus

vor mehr als 1 Jahr

Digitale Regulierung: EU bremst Fortschritt im KI-Sektor aus
Bildquelle: Tichys Einblick

Nach gut drei Jahren zäher Verhandlungen haben sich EU-Parlament und Rat im Frühjahr 2024 auf eine Regulierung für Künstliche Intelligenz (KI) geeinigt. Der sogenannte AI Act soll einen „vertrauenswürdigen und sicheren“ Umgang mit KI gewährleisten.

Der AI Act umfasst unter anderem Verbote bestimmter KI-Praktiken, strenge Dokumentationspflichten für KI-Systeme sowie ein neues Überwachungs- und Kontrollgremium auf europäischer Ebene. Damit soll Sicherheit gewährleistet werden – doch was als Schutz verkauft wird, entpuppt sich als gigantischer Bürokratieapparat und Bremsklotz für den Fortschritt.

Während die USA und China KI-Technologien mit Hochdruck weiterentwickeln und neue Märkte erschließen, verordnet die EU sich selbst Fesseln, die den gesamten Kontinent ins Hintertreffen bringen. Die Konsequenz: Besonders kleinere Unternehmen und Start-ups stehen vor erdrückenden bürokratischen Hürden und hohen Kosten. Hochkarätige Entwickler, Investoren und Unternehmen wenden sich ab und gehen dorthin, wo Fortschritt nicht als Risiko, sondern als Chance angesehen wird. Wenn es der EU nicht gelingen sollte, die Rahmenbedingungen anzupassen, steht der europäische Tech-Sektor vor einer groß angelegten Standortverlagerung.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel