Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Treffen am 20. Mai mit Vertretern der Region Kursk den Anspruch auf die ukrainische Stadt Sumy und möglicherweise die gesamte gleichnamige Region untermauert. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Der Vorstoß wird als Teil einer Strategie gewertet, weitere ukrainische Gebiete zu annektieren – möglicherweise auch durch künftige Verhandlungen.
Außerdem soll der Kreml die Besetzung von Kharkiv und Chernigov (im Norden Kiews) planen – erst mit der Besetzung dieser Städte soll eine ausreichend große Pufferzone geschaffen sein, um russisches Staatsgebiet „umfassend schützen zu können“.
Die Stadt Sumy, nur 25 Kilometer von der russischen Grenze entfernt, hat für Moskau eine hohe strategische Bedeutung. Eine von Russland kontrollierte Pufferzone rund um die Stadt würde es der Ukraine erheblich erschweren, Artillerie- oder Drohnenangriffe auf russisches Territorium durchzuführen.
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