Als „Herrenmensch im Skoda“ mit „Blitzkriegfrisur“ bezeichnet: Polizist reicht Programmbeschwerde gegen Böhmermann-Sendung ein

vor etwa 1 Jahr

Als „Herrenmensch im Skoda“ mit „Blitzkriegfrisur“ bezeichnet: Polizist reicht Programmbeschwerde gegen Böhmermann-Sendung ein
Bildquelle: NiUS

Der stellvertretende Vorsitzende der Polizeigewerkschaft DPolG , Manuel Ostermann, hat Programmbeschwerde gegen das „ZDF Magazin Royale“ von Jan Böhmermann eingelegt.

Böhmermann hatte ihn unter anderem als „Herrenmenschen im Skoda“ und „dreiviertel gefüllten Boxsack“ bezeichnet und ihm unterstellt, er habe eine „Blitzkriegfrisur“. Rechtsanwalt Ralf Höcker, dessen Kanzlei Ostermann vertritt, schrieb am Montagabend auf X: „Für Manuel Ostermann heizen wir jetzt dem Hetzer Böhmermann ein.“

Der ZDF-Moderator hatte in seiner Sendung vom 28. März eine der bekannten vorgeblich investigativen Ausgaben gesendet, in denen er das  „Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan“ (BAP) unter die Lupe nahm. Doch anstatt die desaströse Praxis von Aktivisten zu benennen, die mit Rückendeckung des Auswärtigen Amts Menschen dabei halfen, mit Betrug an ein Visum für Deutschland zu kommen, behauptete Böhmermann: Die Bundespolizei sei ein größeres Sicherheitsrisiko für Deutschland als geflüchtete Afghanen. „Teile meiner Bundespolizei missbrauchen die Bundespolizei, um Politik zu machen, gemeinsam mit interessierten Medien und Politikern. Weil sie das BAP aus irgendwelchen Gründen scheiße finden, machen sie absichtlich Fehler, um das eigentlich sichere Bundesaufnahmeprogramm zu sabotieren. Das wär ganz schön krass, oder?“ Eine üble und haltlose Verleumdung.

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