Phoenix-Kommentator hält es für „bezeichnend“, wenn sich AfD-Politiker mit NS-Geschichte auskennen

vor etwa 1 Monat

Phoenix-Kommentator hält es für „bezeichnend“, wenn sich AfD-Politiker mit NS-Geschichte auskennen
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Am Donnerstag ist es in der Debatte zur Regierungserklärung im Bundestag zu einem hitzigen Wortgefecht zwischen dem CDU-Abgeordneten Tillmann Kuban und dem AfD-Abgeordneten Stephan Brandner gekommen. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kommentierte Gerd-Joachim von Fallois die Debatte für Phoenix – und schlug sich klar auf eine Seite.

Kuban warf der AfD in seiner Rede erneut vor, ihren Bundesparteitag am 4. und 5. Juli in Erfurt bewusst auf den Tag genau 100 Jahre nach dem Reichsparteitag der NSDAP im benachbarten Weimar zu veranstalten. Brandner konterte diese Behauptung, indem er der Bundesregierung ironisch vorwarf, dass sie in Anspielung auf die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 den 30. Januar 2027 als Datum für die nächste Bundespräsidentenwahl ausgewählt habe.

Dass Brandner dieses für die Geschichte des Nationalsozialismus wichtige Datum kennt, empfand der Sprecher der Phoenix-Übertragung, Gerd-Joachim von Fallois, als verdächtig. „Dass Herr Brandner von der AfD dieses Datum aus dem Kopf weiß, ist ja schon bezeichnend. Ich glaube, viele hier im Parlament hätten das nicht gewusst. Und dass da der Bundespräsident gewählt wird, ist, glaube ich, keine Gefahr für die Demokratie“, kommentierte von Fallois den Disput zwischen Brandner und Kuban.

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