„Sind Sie auch Feminist?“, wird Philipp Amthor gefragt. „Ja. Das sollte jeder Mann sein“, antwortet er. Der Journalist Markus Feldenkirchen hat den CDU-Politiker begleitet und einen Film über ihn gedreht. In der Sendung „Konfrontation“, die ab Montag in der ARD-Mediathek verfügbar ist, zeigt Feldenkirchen Amthor diesen Film, und der erhält die Möglichkeit, Einspruch einzulegen, wenn er sich im Film falsch dargestellt sieht.
Es komme darauf an, wie man den Begriff Feminist definiere. „Aber wenn man sich dafür einsetzt, dass es eine gleichberechtigte Gesellschaft gibt, dann ist das etwas, das für Konservative als Wert genauso wichtig ist.“ In diesem Sinne sollte jeder Mann Feminist sein. In der Sendung geht es auch um Amthors Beziehung zu der Wissenschaftlerin Carlotta Voß. Beide sind seit zwei Jahren ein Paar.
Die beiden verbinde vor allem das Diskutieren über Politik, „Theorie, über Geschichte, über politische Philosophie, das ist schon gut, da kann ich auch was lernen“, sagt er. Auf die Frage Feldenkirchens, was das Paar jenseits der Lektüre tue, antwortet Voß: „Ich würde sagen, ein Großteil unserer Zeit entfällt tatsächlich auf die politische Diskussion.“
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