Das Schreckensregime der Mullahs wäre nicht möglich geworden ohne großzügige Unterstützung der verblendeten europäischen Linken und des geschichtsvergessenen Westens.
2. Juni 1967. Der Schah Reza Pahlavi zu Besuch in Berlin. Der Mann ist natürlich kein Demokrat, er ist Monarch, gewiss nicht zimperlich, aber kein Tyrann. Er modernisiert Persien, bindet das Land politisch an den Westen, hält den politischen Islam im Zaum. Die Landreform seiner „weißen Revolution“ richtet sich gegen – besonders religiöse – Großgrundbesitzer und gibt den Frauen mehr Rechte. Für die demonstrierenden kommunistischen Studenten aber ist er das Zerrbild eines Diktators. In der Deutschen Oper lauschen die Staatsgäste der Zauberflöte. Vor den Türen prügeln „Jubelperser“ unterstützt von deutscher Polizei auf die Demonstranten ein. Auf der anderen Straßenseite ermordet der Stasispitzel Karl-Heinz Kurass in der Uniform eines Westberliner Polizisten den Studenten Benno Ohnesorg von hinten durch Kopfschuss. Es ist eine Initialzündung. Die Studentenrevolte gleitet ab in die Gewalt. Das ist das eine.
Das andere aber ist die Idiotie und Blauäugigkeit, mit der der Westen ein Jahrzehnt später die Revolution des Ayatolla Ruhollah Chomeini so wohlwollend wie hilflos begleitet. Der Mann ist finsterstes Mittelalter. Für ihn geht alle Gewalt nicht vom Volk aus, sondern von Gott – also von seinen Stellvertretern auf Erden, den Mullahs. Absurderweise hält die Linke das für „Befreiungstheologie“. Chomeinis Schriften und Worte lassen so wenig Zweifel zu wie Hitlers „Mein Kampf“. Im Januar 1978 ruft er zum Sturz des Schahs auf. Im September dieses Jahres revoltieren die aufgehetzten Massen. Der Schah erspart Chomeini die Vollstreckung des Todesurteils. Erst jetzt muss er ins Exil. Die internationale Presse unternimmt Walfahrten zu Chomeini in Paris. In Chomeini sieht eine verblendete westliche Öffentlichkeit den „heiligen Greis unter dem Apfelbaum“. Und die Regierungen des Westens (von US-Präsident Carter bis Bundeskanzler Schmidt) verweigern dem Schah die Unterstützung. Sie begrüßen die triumphale Rückkehr des Manns im schwarzen Turban, glauben an einen friedlichen Weg in die Freiheit unter der Herrschaft fundamentalistischer Geistlicher. Gewalt, die von einem Gott ausgeht, bekommt im Westen moralischen Rabatt – bis heute. Am 1. Februar 1979 betritt Chomeini wieder iranischen Boden und es beginnen furchtbare Jahrzehnte der islamischer Tyrannei im Iran. Ein vom Iran finanziertes Terrornetzwerk verbreitet auf der ganzen Welt Angst und Schrecken.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










