Nur noch eine Minderheit lebt im Eigenheim

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Nur noch eine Minderheit lebt im Eigenheim
Bildquelle: NiUS

Weniger als die Hälfte der privaten Haushalte in Deutschland lebt in den eigenen vier Wänden. Wie die Augsburger Allgemeine unter Berufung auf das Pestel-Institut berichtet, lag die Wohneigentumsquote im Jahr 2025 bei 43,5 Prozent. Das ist nach Angaben des Instituts der niedrigste Wert seit 2005.

Als Hauptgründe nannte Institutsleiter Matthias Günther der Zeitung hohe Baukosten, gestiegene Zinsen und die Wohnungsbaupolitik der vergangenen Jahre. Selbst dort, wo die Kaufpreise stagnierten oder sänken, seien Doppelverdiener mit Durchschnittseinkommen kaum noch in der Lage, sich eigene vier Wände zuzulegen. Nach Angaben des Instituts stiegen die Herstellungskosten für Wohnungen seit 2000 um 160 Prozent, die Verbraucherpreise nur um 64 Prozent.

Die Folgen treffen laut Günther vor allem Jüngere. Fast drei Viertel der 25- bis 45-Jährigen wohnten zur Miete. Für den niedrigen Eigentumsanteil machte er die Politik mitverantwortlich. Die Zuwanderung habe den Wohnungsmarkt zusätzlich belastet. Gravierender sei jedoch der Wegfall einer wirksamen bundesweiten Eigentumsförderung.

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