Rheinwasser statt Braunkohle – Wie NRW seine Energiereserven endgültig versenkt

vor 4 Monaten

Rheinwasser statt Braunkohle – Wie NRW seine Energiereserven endgültig versenkt
Bildquelle: Tichys Einblick

Als eines der größten Infrastrukturprojekte der Region preisen Vertreter von RWE, Kommunen und Landkreisen diese gigantische Vernichtung der Energieversorgung. Die geplante Leitung soll künftig Wasser aus dem Rhein in die ehemaligen riesigen Tagebaue Hambach und Garzweiler transportieren. Kern ist ein mehrere Dutzend Kilometer langes Leitungssystem mit rund 10.000 einzelnen Rohrsegmenten. Über diese Verbindung soll Rheinwasser bei Dormagen in die Tagebaue gepumpt werden, um dort Seen und neue Landschaften zu schaffen. Von blühenden ist noch nicht die Rede.

Die Leitung gilt als zentrale Voraussetzung für die Rekultivierung der riesigen Gruben nach dem geplanten Ende des Braunkohleabbaus. Mit dieser gezielten Flutung der Tagebaue sollen große Teile der bisherigen Abbauflächen dauerhaft unbrauchbar gemacht werden. Damit legen CDU und Grüne fest, dass kommende Generationen die dort vorhandenen Braunkohlevorkommen nicht mehr nutzen können. Dies war eine Bedingung der grünen Wirtschaftsministerin Mona Neubaur für die Koalition mit der CDU. Hendrik wüst hatte zu allem „Ja und Amen“ gesagt, bloß um Ministerpräsident zu werden.

„Im Grunde ist es so was wie verbrannte Erde beziehungsweise hier verschüttetes Wasser, was man drüber schüttet“, sagt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion NRW, Christian Loose heute früh im TE Wecker. „Das Problem bestand aber schon, indem man die Leitentscheidung getroffen hat, das Braunkohlefeld zu verkleinern. Das hat die FDP mit der CDU im Landtag noch beschlossen, als die beiden in der Regierung waren. Die Ampelregierung – also FDP, SPD und Grüne – haben dann eine nochmalige Verkleinerung des Tagebaus beschlossen, sodass wir jetzt unglaublich viele Kohlemengen noch in der Erde haben.“

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