AfD-Politiker und Mitglieder sind am häufigsten von politisch motivierter Kriminalität betroffen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD hervor, die der Welt vorliegt. Demnach gab es im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 499 Straftaten gegen Parteirepräsentanten und Parteimitglieder. 199 dieser Straftaten richteten sich gegen Mitglieder der AfD – das entspricht einem Anteil von knapp vierzig Prozent.
Auf dem zweiten Platz liegt die CDU, gegen die 121 Straftaten verübt wurden. Gegen Mitglieder oder Politiker der CSU richteten sich zwanzig Taten. Zusammen machen die Delikte gegen Mitglieder der Union einen Anteil von 28 Prozent aus. Gegen die Grünen richteten sich 63 Delikte, gegen die SPD 61 und gegen die Linken gab es 32 Straftaten.
Die AfD hat auch am häufigsten mit Angriffen auf Parteibüros sowie auf ihre Politiker und Mitglieder zu kämpfen. Von 19 erfassten Gewalttaten richteten sich zwölf gegen AfD-Politiker. In drei Vierteln der Fälle ermittelte die Polizei gegen Tatverdächtige aus dem linken Spektrum. Gewalttaten wie Sprengstoffanschläge, Körperverletzungen oder Brandanschläge machen zahlenmäßig nur einen kleinen Teil der Gesamtzahlen aus. Der größere Anteil der politisch motivierten Kriminalität gegen Parteien besteht aus Propagandadelikten und Sachbeschädigungen, wie die Welt berichtet.
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