Die verstärkte Präsenz westlicher Truppen auf der autonomen dänischen Insel Grönland bleibt von Russland nicht unkommentiert: Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, warnte gestern in einer Pressekonferenz davor, russische Interessen in der Polarregion – vor allem im Bereich der Sicherheit – zu ignorieren.
Solche Versuche würden „nicht ohne Antwort bleiben“ und „sehr weitreichende Folgen“ haben, sagte Sacharowa laut der staatlichen Nachrichtenagentur TASS und anderer Berichte.
Der Grund für den russischen Zorn liegt in der aktuellen Debatte um die strategische Bedeutung Grönlands: US-Präsident Donald Trump hat in den vergangenen Wochen wiederholt betont, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über die weltgrößte Insel übernehmen müssten, um sie vor Bedrohungen durch Russland und China zu schützen.
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