Nach dem Wahlsieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die NGO „Neue deutsche Medienmacher*innen“ (NdM) Journalisten und Redaktionen zu einem kritischeren Umgang mit „Rechtsextremen“ aufgefordert. In einem am Montag bei Instagram publizierten Beitrag hat die NGO sieben „Denkanstöße für Journalist*innen und Redaktionen formuliert, die über Rechtsextreme berichten“, wie es in einem kurzen Begleittext heißt.
„Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt reden viele über die Ergebnisse. Wir wollen über etwas anderes reden: unsere eigene Verantwortung“, heißt es in dem Beitrag. NdM bezeichnet ihre Veröffentlichung als „Weckruf für alle und besonders für die, die Wahlberichterstattung machen“. Anschließend stellt sie die Frage: „Werden sie ihrer demokratischen Verantwortung gerecht oder dienen sie als Verstärker antidemokratischer Ideologien?“
Die neuen deutschen Medienmacher*innen mit ihren 750 Mitgliedern leben in hohem Maße von unserem Steuergeld. Dafür gibt es dann Handlungsanweisungen wie diese. Ich halte das für vollkommen überflüssig. Journalisten können selber denken. Und Sprache muss nicht künstlich von oben… pic.twitter.com/Fn1mPdGHgE
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