Monika Schnitzer buckelt nach oben und tritt nach unten

vor etwa 2 Monaten

Monika Schnitzer buckelt nach oben und tritt nach unten
Bildquelle: Apollo News

„Müssen wir den Menschen überhaupt etwas Gutes tun, und ist dafür der Staat zuständig?“, fragte die Ökonomin bemerkenswerterweise. Weiter führte sie aus: „Der Staat wird uns immer raushauen – da gibt es auch eine falsche Erwartungshaltung in der Gesellschaft, die immer wieder bedient wird.“

Es gibt Fragen und Thesen, die nur im richtigen Kontext unterstützenswert sind. Wäre Frau Schnitzer eine Liberale in einem liberalen Staat mit niedriger Abgabenlast, könnte sie sich meinetwegen gerne so äußern. Dort wäre die Betrachtungsweise richtig, dass die Menschen nicht bei jeder aufkommenden Schwierigkeit nach Vater Staat rufen sollten.

Doch wir leben nicht in so glücklichen Verhältnissen, sondern in einem System, das selbst Mindestlohnverdienern direkt, das Arbeitgeberbrutto mit einberechnet, über 40 Prozent ihres Lohnes wegnimmt. Ein Staat, der seine Bürger bei großzügiger Betrachtung das halbe Jahr für sich arbeiten lässt, muss sich eine gewisse Erwartungshaltung gefallen lassen.

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