Nach dem brutalen Mord an dem 14-jährigen Jermaine in Memmingen geraten nun mögliche islamistische Bezüge des mutmaßlichen Täters in den Fokus. Videos in sozialen Netzwerken sollen den Täter zeigen, laut lokalen Medien soll es sich dabei um einen staatenlosen Palästinenser namens Qais S. handeln. Die Clips zeigen einen Mann, der unter anderem den sogenannten Tauhid-Gruß zeigt, bei einem der Videos heißt es in der Caption „Free Palestine“. Die Staatsanwaltschaft wollte sich auf Anfrage von NIUS bislang nicht dazu äußern.
Es ist erst wenige Tage her, dass die Leiche von Jermaine in einem leerstehenden Gebäude nahe des Memminger Bahnhofs entdeckt wurde. Laut Ermittlern bestätigte eine Obduktion Gewalteinwirkung als Todesursache. Weitere Details zu den Umständen der Tat nannten die Behörden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht. Am Montagabend versuchten Polizeibeamte, den 37-jährigen Tatverdächtigen festzunehmen, daraufhin soll dieser die Einsatzkräfte mit einem Messer angegriffen haben. Ein Polizist eröffnete daraufhin das Feuer und tötete den Mann.
Nach den bisherigen Obduktionsergebnissen starb der 14-Jährige infolge massiver Gewalteinwirkung im Halsbereich. Hinweise auf Stichverletzungen gibt es nach Angaben der Ermittler bislang nicht.
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