Migrantische Gewalt: „Mit Regenbogenfahnen, Diversitäts- und Integrationsappellen halten wir diese Entwicklung nicht auf”

vor 3 Monaten

Migrantische Gewalt: „Mit Regenbogenfahnen, Diversitäts- und Integrationsappellen halten wir diese Entwicklung nicht auf”
Bildquelle: NiUS

Beim Trauermarsch in Dresden am Wochenende wurde an die Opfer von Gewalt und Terror erinnert. Initiiert wurde die Gedenkveranstaltung von Michael Kyrath, dessen 17-jährige Tochter Ann-Marie gemeinsam mit ihrem Freund Danny 2023 in einem Regionalexpress im schleswig-holsteinischen Brokstedt von einem Palästinenser erstochen wurde. Bei NIUS Live am Montag wurde auch über die Rede von Waldemar Hartmann gesprochen, die er im Rahmen der Gedenkveranstaltung vor der Frauenkirche hielt.

Hartmann übte in seiner Rede scharfe Kritik und sprach ein systematisches Versagen an. In Dresden sagte er: „Ich will heute Klage führen. Klage gegen Behörden, Institutionen, Organisationen und die Politik in diesen Fällen, an die wir heute hier erinnern.“ Und weiter: „‚Wir schaffen das!‘ – Frau Merkel sprach diesen Satz gelassen aus. Das Land hat bis heute die Folgen zu tragen. Wir müssen uns nicht wundern, wenn wir das einfach so geschehen lassen, dass die Liste der Opfer, die wir heute hier beklagen, sich zwangsläufig verlängern wird. Mit Regenbogenfahnen und Diversitäts- und Integrationsappellen halten wir diese Entwicklung nicht auf.“

Im NIUS-Live-Studio sprach Hartmann am Montagmorgen über die Hintergründe seines Auftritts und kritisierte die aus seiner Sicht fehlende mediale Aufmerksamkeit für den Trauermarsch: „Nicht eine einzige Zeitung, nicht ein Rundfunksender – niemand hat diese Aktion unterstützt.“

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