Die Ausladung des deutsch-jüdischen Publizisten Michel Friedman von einer Veranstaltung im mecklenburg-vorpommerischen Klütz aufgrund der vermeintlichen „Sorge vor rechten Protesten“ hat medial hohe Wellen geschlagen. Auch die Regierung meldete sich zu Wort. Die Polizei teilt nun jedoch mit, sie habe „keinerlei Erkenntnisse“ in Bezug auf rechte Proteste.
Konkret schreibt das Polizeipräsidium Rostock auf Anfrage von NIUS, dass man „bis zum gestrigen Tag keinerlei Kenntnis über einen geplanten Auftritt von Michel Friedman in Klütz im Jahr 2026 hatte“. Man sei mit dieser Thematik „in keiner Weise“ befasst. Erkenntnisse auf geplante Proteste lägen nicht vor.
Auch etwaige vergangene „Proteste im Zusammenhang mit anderen kulturellen Veranstaltungen in Klütz“ seien der Polizei Rostock nicht bekannt. Die letzte politisch motivierte Straftat (rechts), die man im 3000-Einwohner-Dorf Klütz registriert habe, habe sich im Oktober 2024 zugetragen. Hier erfolgte die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens, weil es aus einer Kinder-/Jugendgruppe heraus zum Zeigen des Hitlergrußes gekommen sei.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










