Erneuerbare Energien sind nicht grundlastfähig. Ihr Strom kann nicht ausreichend gespeichert werden. Das verursacht die hohen Energiepreise in Deutschland: Geht zu viel Wind, läuft zu viel Strom ins Netz und Deutschland muss diesen günstig abgeben – mitunter zahlt es dann sogar drauf. Geht zu wenig Wind, muss Deutschland Strom importieren. Zu einem entsprechend hohen Preis. Diesen bezahlen letztlich die Verbraucher: die privaten Haushalte oder mittelständische Unternehmen.
Für ausgewählte Konzerne muss der Steuerzahler einen Großteil der Rechnung übernehmen. Die Regierung Friedrich Merz (CDU) dementiert zwar, dass erneuerbare Energien den deutschen Strom teuer machen – aber weil erneuerbare Energien den Strom teuer machen, hat die Regierung Merz den subventionierten „Industrie-Strompreis“ eingeführt, um ihn für ausgewählte Unternehmen billig zu machen.
Eine Wirtschaft, die auf Wind und Sonne setzt, braucht grundlastfähige Energieträger für die Zeit, in der nicht genug Wind geht und auch zu wenig Sonne scheint. Das kann Strom aus Gas sein, aus Kohle oder Kernkraft. Vor der „Zeitenwende“ bezog Deutschland billiges Gas aus Russland, sodass das Windkraft-Dilemma bis 2022 einigermaßen bezahlbar war, wenn auch schon damals zu teuer. Die Maßnahmen gegen das kriegsführende Russland traf keine Nation so stark, wie die Heimat der „Energiewende“ – gestartet unter der christdemokratischen Kanzlerin Angela Merkel.
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