Friedrich Merz gewinnt an Zuspruch, wenn er nicht da ist. Wenn der Bundeskanzler mal glänzt, dann vor allem als Außenkanzler. Sein Wahlkreis scheint mittlerweile der Regierungsflieger zu sein, so oft, wie der Kanzler sich in ihm aufhält und mit ihm den innenpolitischen Debatten entschwebt.
Hier macht Merz in den Augen der Öffentlichkeit jedoch eine passable Figur: Er baut ein gutes Verhältnis zu Trump auf, er ist als Bundeskanzler wieder international wahrnehmbar, was man von Scholz selten so wirklich behaupten konnte. Er tritt gut auf. Und seinen Beliebtheitswerten tut das gut.
Etwas im Abseits steht da der Außenminister. Erstmals seit den 60er-Jahren sitzt die CDU wieder im Auswärtigen Amt – in Person von Johann Wadephul. Der Abgeordnete sitzt seit 2009 im Bundestag und arbeitete sich in einer typischen Parlamentarierkarriere nach oben – Abgeordneter, Ausschussmitglied, stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Und dann Außenminister.
Als solcher hat Wadephul von sich reden gemacht – nicht mit „klarer Sprache“, die die Tagesschau ihm zum Amtsantritt attestierte, sondern mit verbalen Fehltritten und dem bedeutungslosen Nichtssage-Sprech, der im Auswärtigen Amt zu Hause ist.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










