Merkel: Gesellschaft müsse wegen Migration „Veränderungsbereitschaft“ zeigen

vor mehr als 1 Jahr

Merkel: Gesellschaft müsse wegen Migration „Veränderungsbereitschaft“ zeigen
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Die Bundeskanzlerin a.D. hat ein seltenes Interview gegeben – anlässlich der anstehenden Veröffentlichung Ihrer Autobiografie sprach sie mit dem Spiegel und gibt ein Interview in der typischen Merkel-Manier, die man fast schon vergessen hatte. Fehler in ihrer Politik sieht Merkel nicht. Vielmehr bekräftigt sie Irrwege und attackiert die CDU unter Friedrich Merz.

Zunächst frühstückt der Spiegel ein Potpourri an Fragen ab: Zum Thema US-Wahl wird Merkel am Anfang befragt und räumt freimütig ein, Trumps Wahlsieg habe „Trauer“ in ihr ausgelöst. Auch ihrem Nachfolger als Bundeskanzler erteilt sie Haltungsnoten, sagt kaum durch die Blume: Scholz‘ „Wutrede“ gegen die eigene Koalition sei kein „Paradebeispiel für Würde“ gewesen.

Dann soll es um ihre Politik gehen. Die ist, natürlich, fehlerfrei. Einsichten? Null! Zurückweisungen an der Grenze lehnt Merkel nach wie vor ab – und bekräftigt damit ihre Position von 2015. Offen kritisiert sie die Forderungen der CDU nach Zurückweisungen: „Ich finde das nach wie vor nicht richtig. Wir haben Grenzkontrollen eingeführt und vieles Richtige mehr, das zeigt Wirkung. Aber es ist doch eine Illusion anzunehmen, alles wird gut, wenn wir Flüchtlinge an der deutschen Grenze zurückweisen“.

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