Die AfD führt in Mecklenburg-Vorpommern deutlich vor der SPD. Laut einer neuen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD kann die Partei nach dem Wahlsieg von Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt um drei Prozentpunkte auf 38 Prozent zulegen und vergrößert im Vergleich zur Vorwoche ihren Vorsprung auf die regierende SPD.
Die Sozialdemokraten von Manuela Schwesig gewinnen zwar auch einen Prozentpunkt, kommen aber nur auf 33 Prozent. Ihr Koalitionspartner, Die Linke, verliert dagegen und fällt unter die Zehn-Prozent-Marke. Wie bei der letzten Landtagswahl 2021 scheint sich eine Konzentration von Anti-AfD-Stimmen bei der SPD zu ergeben, deren Spitzenkandidatin sich als „Frau gegen Blau“ inszeniert (Apollo News berichtete).
Dramatisch könnte die Wahl für die CDU ausgehen. Sie steht nur noch bei sieben Prozent. Wie Grüne (fünf Prozent) und BSW (vier Prozent) liegt sie damit gefährlich nahe an der Fünfprozenthürde. Erstmals in der Geschichte der Partei ist ihr Einzug in ein Landesparlament nicht sicher. Bei allen vier kleineren Parteien könnten sich noch Wähler umentscheiden und doch für die SPD stimmen, um einen AfD-Sieg zu verhindern.
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