Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, hat die angekündigte neue deutsche Militärhilfe für die Ukraine in Höhe von fünf Milliarden Euro scharf kritisiert. Kritik übte der Fraktions-Vize auch an der von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zugesagten Unterstützung bei der Produktion weitreichender Waffensysteme in der Ukraine selbst. In der endgültigen Aufgabe von Nord Stream 2 durch die Bundesregierung sieht Frohnmaier einen Verrat an deutschen Interessen.
Der AfD-Politiker verwies darauf, dass Deutschland seit Beginn des Ukraine-Krieges in den vergangenen drei Jahren bereits knapp 50 Milliarden Euro aufgewendet habe. Weitere Milliardenhilfen, verbunden mit der Unterstützung bei der Raketenproduktion, seien „nicht nur wirtschaftlich fragwürdig – sie bergen erhebliche sicherheitspolitische Risiken für unser Land“, betonte der AfD-Politiker und bekräftigte: „Die AfD-Fraktion lehnt Waffenlieferungen an die Ukraine weiterhin ab. Deutschland ist in diesem Krieg nicht Kriegspartei.“
Merz setzt nationale Sicherheit aufs Spiel
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