Linke kritisieren, dass Weimer linksextreme Buchhandlungen nicht fördern möchte – Radikale prämiert er trotzdem

vor 5 Monaten

Linke kritisieren, dass Weimer linksextreme Buchhandlungen nicht fördern möchte – Radikale prämiert er trotzdem
Bildquelle: NiUS

Linke wimmern, weil Kulturstaatsminister Weimer es wagte, von über 90 Preisträgern beim Buchhandlungspreis drei wegen Verdacht auf Linksextremismus zu streichen. Linksradikale Buchhandlungen prämiert er trotzdem.Insgesamt mindestens 7.000 Euro erhält jede der im Rahmen des Deutschen Buchhandlungspreises prämierten Buchhandlungen. Über 90 Geschäfte prämiert Kulturstaatsminister Wolfram Weimer dieses Jahr.

Weil Weimer die drei linksextremen Buchläden „Schwankende Weltkugel“, „The Golden Shop in Bremen“ und „Rote Straße“ von der Liste strich, gibt es nun einen linken Aufschrei. Der kulturpolitische Sprecher der Grünen, Sven Lehmann, spricht von „politischer Willkür“. Die Süddeutsche Zeitung sagt, der Vorgang wäre „schädlich“.

Die ausgeschlossene Buchhandlung „Rote Straße“ hat dabei den roten Kommunistenstern schon im Logo. Sie nennt sich selbst „roter Buchladen“. Branchenseiten bewerben sie mit einem Antifa-Poster mit dem Schriftzug „Antifa Area – No Cops, no Nazis“ – die Buchhandlung stört sich daran offenbar nicht. Jürgen Trittin von den Grünen nennt die „Rote Straße“ in einer Kritik an Weimer trotzdem eine „Institution“.

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