Die Befürworter eines radikalen Umbaus der Gesellschaft sind gewarnt: Konnte man mit dem Selbstbestimmungsgesetz die Abkopplung des Rechts von der Realität noch ungestört durchsetzen, traf das Ansinnen, die Justiz bis zum höchsten deutschen Gericht durchzupolitisieren auf nennenswerten Widerstand – und das ausgerechnet aus der Unionsfraktion, die man doch mit Brandmauer- und Kontaktschulddrohungen kaltgestellt zu haben vermeinte.
Diese Entwicklung ist tatsächlich erstaunlich: Intuitiv sollte man meinen, dass die Annahme, ein Mensch könne sein Geschlecht einmal im Jahr ändern, spontaner als absurd erkannt würde als die intellektuell komplexere Frage nach der Menschenwürdegarantie des Grundgesetzes.
Man kann denjenigen, die davon ausgegangen waren, problemlos linke radikale Kräfte im Bundesverfassungsgericht installieren zu können, den Unmut daher nicht verdenken.
Doch Schadensbegrenzung und die Weichenstellungen, um derartige Niederlagen in Zukunft zu vermeiden, laufen bereits auf Hochtouren.
Allen voran gibt sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk Mühe, die Entscheidung gegen Frauke Brosius-Gersdorf als Erfolg einer rechten Kampagne darzustellen.
Ein besonderes Machwerk aus dieser Kategorie ist ein WDR-Monitor-Beitrag, der auf fantasievolle Weise „rechte Christen“ als treibende Kraft konstruiert. Im Mittelpunkt: Beatrix von Storch. Doch mittlerweile vertraut man nicht mehr darauf, dass das Schreckgespenst AfD zur Diskreditierung jedweden Anliegens ausreiche.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










