Laut neuer Analyse verliert die Ukraine den Krieg

vor 5 Monaten

Laut neuer Analyse verliert die Ukraine den Krieg
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Die neue umfassende Analyse des US-Politikwissenschaftlers Michael C. Desch, Professor für Internationale Beziehungen an der Univerität Notre Dame, kommt zu dem ernüchternden Schluss: Die Ukraine verliert den Krieg – und sollte ernsthaft über territoriale Zugeständnisse nachdenken, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen.

Bereits im Herbst berichtete bekanntlich das US-Portal Axios über einen Entwurf eines 28-Punkte-Friedensplans aus Washington. Demnach sollte die Ukraine faktisch anerkennen, dass die Regionen Krim, Donezk und Luhansk unter russischer Kontrolle bleiben. Auch die von Moskau besetzten Teile von Cherson und Saporischschja sollten demnach bei Russland verbleiben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt solche Vorschläge bislang kategorisch ab: Für ihn steht die territoriale Integrität des Landes nicht zur Disposition. Doch die militärischen Realitäten könnten ihn nun zu einem Umdenken zwingen.

Russland kontrolliert mittlerweile nahezu 20 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets innerhalb der Grenzen von 1991. Besonders deutlich ist die Lage im Osten: 99 % von Luhansk unter russischer Kontrolle, 72 % von Donezk, 74 % von Saporischschja, 76 % von Cherson.

Zwar wurden die russischen Geländegewinne in den letzten drei Jahren langsam und verlustreich etrkämpft, doch selbst minimale Fortschritte summieren sich über Zeit. Allein zwischen Oktober 2024 und Oktober 2025 brachte Moskau weitere 1.703 Quadratmeilen unter seine Kontrolle.

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