Die sensible Republik: Polizistenmord ist ab sofort hochpolitisch

vor mehr als 1 Jahr

Die sensible Republik: Polizistenmord ist ab sofort hochpolitisch
Bildquelle: Tichys Einblick

In den Redaktionen schrillen die Alarmglocken und verzweifelt wird um die richtigen Formulierungen gerungen, während man die in den Pressebüros der Parteien schon längst parat liegen hat. Bei Lauchhammer im Süden Brandenburgs wurde ein Polizist bei einer „Länderübergreifenden Verkehrskontrolle“ (RBB 24 Inforadio) überfahren. Wobei „der Dienst ja so schon gefährlich genug sei“, wie die Moderation erklärt. Noch werde „ermittelt, ob es ein Unfall war oder ob es sich um ein Tötungsdelikt handeln könnte“.

Die Presse weiß sich bei diesem, spätestens seit dem Polizistenmord von Mannheim als politisch „sensibel“ eingestuften, Thema kaum zu helfen. Heraus kommen peinliche Wortungetüme und komplexe „Drumherumformulierungen“.

Die ganz simple Meldung im Stil eines Nachrufs lautet beim MDR: „Bei Kontrolle überfahren – Polizist aus Sachsen stirbt bei Einsatz im Süden Brandenburgs“.

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