Krieg gegen die Mullahs befeuert Wut und Hass auf Amerika

vor 5 Monaten

Krieg gegen die Mullahs befeuert Wut und Hass auf Amerika
Bildquelle: Tichys Einblick

Zwar wird kaum ein anständiger Mensch viel Sympathien für das menschenverachtende Mullah-Regime in Iran haben. Aber in einem Punkt scheint es weltweit immer mehr Zustimmung für die Sichtweise der schiitischen Gotteskrieger zu geben: der Teufel sitzt in Washington. Für die Islamisten in Teheran sind die USA schon lange der „große Satan“.

Seitdem Amerika und Israel, der „kleine Satan“, erneut Krieg gegen den iranischen Gottesstaat führen, stehen die USA und insbesondere Präsident Donald Trump international am Pranger; die Palette der Kritiker reicht vielerorts – wie auch in Deutschland – von ganz links bis ganz rechts.

Während die einen vor allem einen Verstoß gegen das internationale Recht anprangern, beschwören andere die Gefahren eines regionalen „Flächenbrands“, wenn nicht sogar eines Weltkriegs, und eines drohenden Blutbads, sollte Iran mit seinen 90 Millionen Einwohnern in das Chaos eines Bürgerkriegs versinken.

In vielen Ländern, insbesondere im „globalen Süden“, wurde der Krieg verurteilt, sehr heftig beispielsweise in Brasilien und Südafrika. Die schärfste diplomatische Kritik kam wohl aus Peking: China bezeichnete die Tötung Ayatollahs Chameneis als einen „inakzeptablen Akt“, der die Souveränität eines Staates und die Grundprinzipien der UN-Charta mit Füßen trete. Aber abgesehen von der Kritik weltweit, stößt der Krieg auch in den Staaten des Westens auf viel Ablehnung.

Traditionell teilen Marxisten und Sozialisten aller Couleur weltweit die tiefe Abneigung der Islamisten gegen Amerika. Sie alle klagen immer wieder den Imperialismus und den „Raubtier-Kapitalismus“ Amerikas an. Die Präsidentschaft eines sendungsbewussten und wortgewaltigen Machtpolitikers wie Donald Trump hat die anti-amerikanischen Ressentiments und den Hass auf die Supermacht Amerika noch einmal enorm befeuert.

Nach den US-Angriffen auf Nuklearanlagen in Iran im Juni 2025 und dem dem spektakulären Militäreinsatz der Amerikaner in Venezuela Anfang Januar scheint der aktuelle Krieg gegen das Mullah-Regime jene zu bestätigen, die Trump noch nie abnahmen, er werde ein „Präsident des Friedens“ werden.

Der Krieg gegen Iran sei „eine ungerechtfertigte, gefährliche militärische Intervention außerhalb des Völkerrechts“, beklagte der spanische Premierminister Pedro Sánchez. Der Sozialist griff Trump unverblümt an, da der Krieg auch „ohne Genehmigung des US-Kongresses oder des UN-Sicherheitsrats“ begonnen worden sei. Sánchez monierte, dass es nun keine „ausgehandelte Lösungen“ gebe, sondern nur eine „Verwüstung der Waffen“. Er plädierte für „Dialog“ und „Deeskalation“. Kritik auch in den USA

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