Versuchte Köpfung in Belfast: Sudanesischer Täter hatte Asyl in Nordirland

vor etwa 2 Monaten

Versuchte Köpfung in Belfast: Sudanesischer Täter hatte Asyl in Nordirland
Bildquelle: Apollo News

Der mutmaßliche Täter des Enthauptungsversuchs von Belfast am Montagabend soll nach dem bisherigen Stand der Polizeiermittlungen ein Asylberechtigter gewesen sein, wie ein Polizeisprecher am Dienstag auf einer Pressekonferenz sagte. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Sudanesen in seinen Dreißigern handelt.

Laut der Polizei war der Sudanese zu einem bisher nicht näher bestimmten Zeitpunkt aus dem Sudan nach Paris eingereist – von Paris war er zunächst nach Dublin geflogen, ebenfalls zu einem bislang nicht näher bekannten Zeitpunkt. Am 10. Februar 2023 soll er dann von Dublin ins nordirische Belfast gefahren sein, wo er umgehend einen Asylantrag stellte. Am 28. September 2023 wurde ihm dann eine Aufenthaltsgenehmigung erteilt – laut nordirischer Polizei war er bislang nicht in der Datenbank für nationale Sicherheit erfasst und der Behörde noch nicht bekannt. Ein terroristisches Motiv wird bislang ausgeschlossen.

Auf der Pressekonferenz, an der auch die Erste Ministerin von Nordirland, Michelle O’Neill, teilnahm, warnten Politik und Sicherheitsbehörden erneut vor Unruhen und sogar Protesten infolge der Tat. Auch auf einer vorherigen Pressekonferenz der Polizei wurde vor Unruhen gewarnt. Mehrere Gruppen hatten zuvor in den sozialen Medien angekündigt, in Belfast breitflächig zu protestieren – auch zu Straßensperrungen wurde aufgerufen. Deshalb wolle man die Polizeipräsenz insbesondere an diesem Abend und in den kommenden Tagen deutlich erhöhen.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel