Mit dem Koalitionsvertrag hat die neue Bundesregierung, bestehend aus CDU/CSU und SPD ihre politischen Schwerpunkte offengelegt. Unter anderem ist die Einführung einer verpflichtenden Elementarschaden-Versicherung für Wohneigentümer geplant. Nachzulesen ist das Ganze auf Seite 86 des Koalitionspapiers.
Diese Versicherung ergänzt die reguläre Wohngebäudeversicherung, die der Großteil der deutschen Eigentümer bereits abgeschlossen hat. Während die Police Schäden zwar großflächig abdeckt, greift sie bei unvorhersehbaren Naturereignissen nicht. Genau hier soll die neue Pflichtversicherung ansetzen. Berlin begründet diesen Schritt mit der vermeintlich zunehmenden Häufung von Naturkatastrophen infolge des Klimawandels.
Die Kosten für die verpflichtende Elementarschaden-Versicherung variieren stark, abhängig von Standort, Risikoklasse und Bauart des Gebäudes. Laut Schätzungen des Bundesjustizministeriums könnten die jährlichen Prämien für Hausbesitzer bis zu 2.000 Euro betragen. Doch dabei bleibt es nicht: In bestimmten Fällen könnten im Schadensfall zusätzliche finanzielle Belastungen hinzukommen.
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