Merkel feiert das, was sie zerstört hat

vor etwa 1 Jahr

Merkel feiert das, was sie zerstört hat
Bildquelle: Tichys Einblick

Dass Angela Merkel auf dem Evangelischen Kirchentag, der eigentlich ein Fest grüner Ideologie ist und ein Exorzismus christlichen Glaubens geworden wäre, wenn in der evangelischen Kirche noch Restbestände christlichen Glaubens angetroffen werden könnten, auftrat, erstaunt nicht. Denn in dreierlei Hinsicht sind sich Merkel und das EKD-Establishment sehr nahe. Erstens scheint Merkel und der EKD das Christentum fremd, die christliche Trinität ohnehin ein rechtes Ärgernis zu sein. Zweitens taten und tun sie nicht wenig, um Deutschland zu schaden, und drittens sind sie die besten Prediger grüner Gesinnung.

Angela Merkel benutzte von jeher ihre Biographie mehr als jeder andere als Requisitenkiste, aus der sie gerade die Requisiten in der Öffentlichkeit präsentierte, die die jeweilige Merkel repräsentieren und beglaubigen sollten, die gewünscht war. Die meisten, allen voran die ihr zugetanen Medien – ganz vorn in der ersten Reihe der FAZ-Redakteur Ralph Bollmann, Autor einer dickleibigen Merkel-Hagiographie – fragte dann auch nicht nach der Authentizität der Merkelschen Kuriosa.

Der Grund dafür bestand nicht im Desinteresse, sondern einzig und allein darin, dass Merkel ihre Vergangenheit hütete – sie wusste warum. Sie war nicht die Frau ohne Eigenschaften, sondern die Frau mit den jeweils opportunen Eigenschaften.

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