Es ist ein Höhepunkt in ihrem Leben: einmal als Gespenst verkleiden, als Scheich, als Miezekatze – und dann unbeschwert durch die Straßen tanzen. Auf den Kinderfasching freuen sich Mädchen und Jungen schon Monate, bevor es so weit ist. In Nürnberg wurde jetzt der Rosenmontags-Umzug abgesagt. Dieses harmlose, traditionsreiche Kindervergnügen darf in diesem Jahr nicht stattfinden. Grund: Mutmaßliche Terroristen haben im Netz potenzielle Angriffsziele genannt – darunter auch Nürnberg.
Auf einer Webseite der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) ist ein Plakat mit vier Anschlagszielen zu sehen, wie Bild zuerst berichtete: zwei in Köln, eines in Nürnberg und eines in der niederländischen Hafenstadt Rotterdam. Diese Veröffentlichungen sollen die Bevölkerung verunsichern, erklärte Martin Lotz, Einsatzleiter der Kölner Polizei für die Karnevalstage, der Deutschen Presse-Agentur. Das Einsatzkonzept werde erneut angepasst. In Nürnberg hatte ein Veranstalter die Afterparty des Vereins „Global Locals“ nach dem Faschingsumzug am Sonntag (2. März) abgesagt. Denn die „Saigon Bar“, in der die Feier hätte stattfinden sollen, wurde laut Nürnberger Nachrichten namentlich im IS-Aufruf genannt.
Öffentliche Feste können meist nur noch unter starkem Polizeischutz stattfinden.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










