Katastrophe Berliner Katastrophenschutz

vor 7 Monaten

Katastrophe Berliner Katastrophenschutz
Bildquelle: NiUS

Der linksextreme Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz zeigt, in welch desolatem Zustand der Katastrophenschutz in der Bundeshauptstadt ist. Auch vier Tage nach dem Anschlag sind weiterhin Zehntausende Haushalte ohne Strom – viele Menschen bibbern bei Minusgraden.

In Berlin ist der Katastrophenschutz selbst eine Katastrophe. Obwohl es 37 Katastrophenschutzbehörden gibt, berichten zig Betroffene von später Hilfe und Chaos. Wohl auch, weil es entgegen aller politischen Ankündigungen noch immer kein Landesamt für Bevölkerungsschutz gibt, welches in Notfällen die Koordination und Organisation übernimmt, und weil die bis dato zuständige Abteilungsleiterin für den Schutz ziviler Infrastrukturen eine Völkerrechtlerin ohne jegliche Expertise für Notfälle ist.

SPD-Innensenatorin Iris Spranger

„Sind denn die Strukturen rechtzeitig eingesetzt worden? Ja, das sind sie“, schimpfte die für Katastrophenschutz zuständige Innensenatorin Iris Spranger (SPD) regelrecht bei der großen Pressekonferenz am Dienstagmittag. Spranger ist seit 2021 im Amt. In ihrem Ressort habe alles funktioniert, Polizei und Feuerwehr hätten sofort ihre Arbeit verrichtet – alles gut gelaufen also?

Dass die Berichte von vielen der betroffenen 45.000 Haushalte ganz anders klingen, teils von sehr später Hilfe, von Chaos und fehlender Koordination berichtet worden ist, scheint die Innensenatorin wenig zu interessieren.

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