Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, fordert eine geringere Rentenerhöhung. Statt der zum 1. Juli vorgesehenen Anhebung um 4,24 Prozent sollen die Renten nach seiner Vorstellung nur um drei Prozent steigen. Die dadurch entstehenden Spielräume sollen genutzt werden, um die geplante BAföG-Erhöhung umzusetzen und Kürzungen beim Elterngeld zu verhindern.
„Die Erhöhung der Rente, des BAföG und des Elterngelds sind allesamt im Koalitionsvertrag vereinbart“, sagte Winkel der Bild-Zeitung. „Warum die Einsparungen nicht fair verteilt werden, ist nicht nachvollziehbar.“
Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, die Wohnkostenpauschale für Studenten, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, zum Wintersemester 2026/27 von 380 auf 440 Euro zu erhöhen. In den beiden folgenden Wintersemestern soll auch der Grundbedarf schrittweise an das Grundsicherungsniveau angepasst werden.
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