CDU-Fraktionschef Jens Spahn hat in der ZDF-Sendung „maybrit illner“ eine zunehmende Schieflage bei der Vermögensverteilung in Deutschland kritisiert. „Wer schon hatte, hat immer mehr“, erklärte er am Donnerstagabend. Vor allem in der Niedrigzinsphase hätten Immobilien- und Aktienwerte stark zugelegt – häufig ohne eigenes Zutun der Besitzer. „Es ist ein Problem, die Vermögensverteilung“, so Spahn.
Dabei gab er Heidi Reichinnek, der Chefin der Linkspartei, recht:
Gleichzeitig forderte er, auch Menschen mit geringen Einkommen stärker an der Vermögensbildung zu beteiligen. Nur so lasse sich verhindern, dass die Schere weiter aufgehe. Zudem müsse die Politik die sozialen Sicherungssysteme an die demografische Entwicklung anpassen. „Wachstum ist die Voraussetzung auch für funktionierende Sozialsysteme“, betonte der CDU-Politiker.
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