Jeden zweiten Freitag in „geschützen Räumen“: Polizei Bremen bietet jetzt „queersensible Anzeigenaufnahme“ an

vor etwa 1 Jahr

Jeden zweiten Freitag in „geschützen Räumen“: Polizei Bremen bietet jetzt „queersensible Anzeigenaufnahme“ an
Bildquelle: NiUS

Unter dem Hashtag „#IDAHOBIT“ hat sich am Samstag auch die Polizei Bremen dem staatlichen Bekenntnismarathon zum „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit“ angeschlossen.

Wie die Behörde auf X mitteilte, bietet sie ab sofort alle zwei Wochen freitags eine „queersensible Anzeigenaufnahme“ an. Und zwar in „geschützten Räumen“ im Präventionszentrum am Wall 195.

Was genau unter „queersensibel“ zu verstehen ist, erläutert die Polizei Bremen in einer öffentlichen Mitteilung: „Diskriminierung und queerfeindliche Gewalt bedeuten für Betroffene neben körperlichen Schäden auch eine hohe emotionale Belastung. Möglicherweise zögern sie, solche Straftaten anzuzeigen. Die Polizei Bremen setzt sich dafür ein, dass sich dieses ändert. Für Betroffene bieten wir zu den angegebenen Terminen eine queersensible Anzeigenaufnahme an. Diese findet in geschützten Räumen des Präventionszentrums im 2. Stock Am Wall 195 in Bremen statt.“

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