Italienisches Lebensgefühl auf zwei Rädern: Vespa wird 80

vor 26 Tagen

Italienisches Lebensgefühl auf zwei Rädern: Vespa wird 80
Bildquelle: NiUS

Kaum ein Fahrzeug steht so sehr für Italien wie die Vespa. 1946 begann ihr Siegeszug. Aus einem Motorroller wurde ein italienisches Nationalsymbol und eine Design-Ikone mit Fans auf der ganzen Welt.

Vor Büros und Wohnhäusern stehen sie in Italien dicht an dicht, Roller in allen Farben. Männer im schicken Anzug, Frauen im Kostüm, aber auch alle anderen steigen auf und fädeln sich waghalsig in den Verkehr der engen Straßen, das Handy am besten noch in den Helm eingeklemmt, damit die Hände frei bleiben. Die Vespa ist in Italien Teil des Alltags – zwischen Arbeit, Einkäufen, der Verabredung zum Aperitivo oder dem schnellen Weg durch die Stadt.

Vielen außerhalb Italiens gilt dieses Bild als Inbegriff italienischen Lebensgefühls: Auf dem „motorino“ durch die Gassen Roms oder entlang der kurvigen Straßen der Amalfiküste brausen. Vor allem in Deutschland wurde und wird diese Leichtigkeit mit einer großen Portion Sehnsucht betrachtet. Die Vespa hat davon profitiert: Sie wurde zum Exporterfolg – sie ist nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern vermittelt, wie sich Alltag in Italien anfühlt.

Eine Vespa mit ihrer Besitzerin im Jahr 1964

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