Ewig lockt der Süden: Warum Italien zum Sehnsuchtsort der Reichen wurde

vor 5 Monaten

Ewig lockt der Süden: Warum Italien zum Sehnsuchtsort der Reichen wurde
Bildquelle: Tichys Einblick

Denken wir an Italien, erwacht die Reiselust. Mehr als 140 Millionen Besucher überzeugten sich im vergangenen Jahr von der Schönheit der Amalfiküste, genossen ihre Zeit am Gardasee, in Südtirol, in der Toskana oder an den Stränden Siziliens. Italien ist ein Land der Träume mit großer Kulturgeschichte, und das perfekte Reiseziel für Menschen, die das dolce vita von seiner guten Seite kennenlernen wollen.

Es ist aber auch ein Land, das seit einigen Jahren Reiche aus aller Welt anzieht. Allein im vergangenen Jahr wählten mehr als 3600 Vermögensmillionäre Italien zu ihrer neuen Residenz. Sie brachten schätzungsweise 21 Milliarden Euro an Vermögen mit ins Land – zumindest steuertechnisch, denn Anlagen oder Firmenbeteiligungen verteilen sich in der Regel über verschiedene Länder auf der ganzen Welt.

Die CR7-Regelung, benannt nach dem Fußballer Cristiano Ronaldo, dessen inzwischen ikonisches Trikot die Nummer Sieben schmückt, richtet sich ganz gezielt an eine Schicht von Steuerzahlern, deren Haupteinkommensquellen im Ausland liegen. Sie gilt in der Regel für einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren und umfasst Einkünfte aus Kapitalanlagen, Bildrechten, Lizenzen, ausländischen Immobilien, Kapitalgewinnen oder Auslands­erbschaften.

Einkommen aus italienischen Inlandsquellen hingegen – im Falle von Cristiano Ronaldo etwa das Gehalt von Juventus Turin oder Erträge aus italienischem Immobilienbesitz – unterliegen weiterhin der regulären italienischen Besteuerung.

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