Viertel nach Zwölf an Schulen: Wenn aus Toleranz vor dem Islam Kapitulation wird

vor etwa 1 Jahr

Viertel nach Zwölf an Schulen: Wenn aus Toleranz vor dem Islam Kapitulation wird
Bildquelle: Tichys Einblick

Es kann eigentlich niemanden überraschen, wenn das Hamburger Abendblatt aktuell titelt: „Muslime bedrohen Mitschüler: Schulen bestätigen extreme Vorfälle“. Nein, es überrascht niemanden, der mit offenen Augen nicht nur durch Bahnhöfe, sondern eben auch in deutsche Schulen (pardon, es müsste realiter heißen: Schulen in Deutschland), zumal in Großstadt-Schulen, geht. Vor allem, wenn er als nicht nur Pass-Deutsch dort schulpflichtige Kinder hat.

Hintergrund der Anfrage von Sandro Kappe war, dass besorgte Eltern aus Steilshoop sich an ihn gewandt hätten. Sie berichteten von „schwerwiegenden Vorfällen“. So sollen beispielsweise Mädchen, die einen Rock und kein Kopftuch tragen, beschimpft worden sein. Muslimische Schüler sollen sich geweigert haben, am Musikunterricht teilzunehmen, weil dieser „haram“ sei, also nach islamischem Glauben verboten. Auch fasten immer mehr Kinder – und werteten diejenigen ab, die es nicht tun. Zudem soll Müttern das Wort verboten worden sein – mit der Begründung, Frauen dürften sich nur äußern, wenn Männer es ihnen erlaubten. Nach Abendblatt-Informationen soll es sich unter anderem um die Grundschulen Appelhoff und Edwin-Scharff-Ring in Steilshoop handeln.

CDU-Mann Kappe reicht das nicht: „Wenn Mädchen öffentlich abgewertet werden, weil sie kein Kopftuch tragen, wenn Grundschulkinder unter Fastenzwang leiden oder wenn Mütter sich in Elternversammlungen nicht mehr frei äußern können – dann ist eine Grenze überschritten.“ Die Entwicklungen seien „beunruhigend“ und „brandgefährlich.“ Die CDU fordert unter anderem, kurzfristig einen runden Tisch einzuberufen, um einen Umgang mit dem Problem zu finden. Teilnehmen sollen laut Antrag die Schulleitungen der Steilshooper Schulen, das Haus der Jugend Steilshoop, Vertreter der örtlichen Moscheegemeinden und Kirchen, Fachstellen zur Prävention religiös begründeter Radikalisierung, das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum sowie Vertreter des Bezirksamts, der Polizei und der Schulbehörde. Motto? „Gut, dass wir mal wieder miteinander geredet haben!“ Sanktionen? Natürlich keine, das wäre ja anti-integrativ, anti-inklusiv, oder gar „antimuslimischer Rassismus“?

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