Bisher wurde Deutschlands Hauptstadt weitgehend verschont von Windrädern. Ausnahme ist der Bezirk Pankow. Aber jetzt hat der Berliner Senat acht Flächen ausgewiesen, auf denen künftig Windräder erlaubt werden sollen, wie die BZ berichtet. Je zur Hälfte im Osten und im Westen der Hauptstadt soll der Flächennutzungsplan geändert werden.
Die Festlegung von Standorten für neue Windräder ist eine Hinterlassenschaft der abgelösten Ampelregierung. Die hatte 2022 mit dem Wind-an-Land-Gesetz festgelegt, dass Stadtstaaten bis zum Jahr 2032 immerhin 0,5 Prozent ihrer Landesfläche zur Erzeugung von Windenergie ausweisen müssen (Flächenländer 2 Prozent). Um diese Vorgabe zu erfüllen, sucht Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) nun Flächen für Windräder – und zwar insgesamt 446 Hektar. Bisher wird mit 230 Meter hohen Windrädern kalkuliert, von denen eins umgerechnet jeweils 3.700 Haushalte versorgen könnte. Im Jahr 2030 sollen in der Bundesrepublik demnach 80 Prozent des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen.
Anderswo gehören sie längst zur Landschaft: Windparks
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